Technologiezentrum Ruhr (TZR) in Bochum feiert Richtfest

  • Visualisierung Technologiezentrum Ruhr Bochum

    Foto: SSP AG

  • Richtfest Technologiezentrum Ruhr Bochum

    Foto: SSP AG

  • Richtfest Technologiezentrum Ruhr Bochum

    Foto: SSP AG

  • Vorstellung des Gebäudes TZR durch Matthias Kraemer, Vorstand und Architekt SSP AG

    Foto: Lutz Leitmann

  • Hausherr Jörg Hakenesch, Geschäftsführer der chip GmbH, schlägt unter den Augen von Urim Rihani, Polier der Fa. Aug. Prien Bauunternehmung GmbH & Co.KG), symbolisch den letzten Nagel in das Holz (v.l.)

    Foto: Lutz Leitmann

  • Planungsteam SSP AG

    Foto: SSP AG

Vor vielen am Bau Beteiligten, zukünftigen Mietern und Gästen wurde am 13.1.2023 das Richtfest begangen. Im 4. Obergeschoss konnte man den freien Blick über die Baumwipfel genießen und eine Vorstellung davon entwickeln, wie das Arbeiten im künftigen Zentrum sein wird.

Diesen Weitblick nahmen auch die einführenden Reden in den Fokus. Herr Jörg Hakenesch von der Chip GmbH stellte als Geschäftsführer, Bauherr und zukünftiger Betreiber heraus, dass viele innovative Funktionen und Flächen in dem Haus vorgesehen sind, wie zum Beispiel das zentrale Innovationsforum, der OpenSpace-Bereich für die Gründer sowie der MakerSpace als Zukunftswerkstatt.

Herr Ralf Meyer von der Wirtschaftsentwicklung Bochum betonte die herausragende Bedeutung des neuen Standorts für die Verbindung von Universität, Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen  und die Technologiefirmen im neuen Zentrum auf der anderen Seite. Hier bestehen viele Wechselwirkungen und Synergien, die die Standorte des mittleren Ruhrgebiets Bochum, Herne, Witten und Hattingen stärken und weiter zukunftsorientiert machen. Herr Matthias Kraemer von der SSP AG stellte als Vorstand und Projektleiter die Besonderheiten des Gebäudes heraus: es ist die „Bühne“ für die Technologiefirmen, die Grundrisse sind frei und können somit den Bedürfnissen individuell angepasst werden. Zusätzlich soll die Südfassade mit ca. 800 qm Grünfläche die größte Grünfassade des Ruhrgebiets erhalten. Dies als Element  der Nachhaltigkeit, ebenso wie das Biodiversitätsdach mit einer darunter liegenden Retensionsfläche für Regenwasser und eine auf Artenschutz und -vielfalt ausgelegte Außenanlage.

Zuletzt wurde vor dem Richtspruch des Poliers vom Rohbau-Unternehmen August Prien das gute Miteinander aller am Bau Beteiligten gelobt sowie die bisher erreichte Unfallfreiheit. Bei Gulaschkanone und Gemüsesuppe mit Würstchen klang das Fest mit guten Gesprächen aus.