Kurz gefragt! 3 Fragen – 3 Antworten zum JobRad

Eine sehr attraktive Form der Fahrzeugfinanzierung für Unternehmen und Arbeitnehmer ist das Leasing bei Dienstwagen. Seit 2012 gilt dieses Privileg auch für Fahrräder und das Dienstrad ist dem Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit ein Dienstrad zu beziehen. Eine hervorragende Idee wie wir finden, und so haben wir uns für eine Kooperation mit JobRad entschieden.

Tim Hanke, Sie besitzen bereits ein JobRad, für wen eignet sich ein JobRad?

Tim Hanke: Platt gesagt lohnt sich das JobRad für alle, die gerne Fahrrad fahren, denn man kann das Dienstfahrrad frei wählen und über dieses frei verfügen: Natürlich für den Weg zur und von der Arbeit, aber auch im Alltag, in der Freizeit oder beim Sport. Ob man nun mit dem E-Lastenrad den Umweg über den Kindergarten nimmt, nach der Arbeit mir seiner Fixie-Designikone zum Feierabend-Gin-Tonic cruist, oder mit seinem Downhill Bike im Sommerurlaub die Alpen runter fegt, bleibt dem JobRadler überlassen.

Ich persönlich fahre morgens ca. 8 km zur Arbeit. Dabei brauche ich zwar 10 Minuten länger als mit dem Auto, dafür aber auch eine Tasse Kaffee weniger, da ich morgens am Schreibtisch wacher starte. Nebenbei reduziert man noch den eigenen CO2-Fußabdruck.

Welche Vor- und Nachteile bringt ein Dienstfahrrad mit sich und was bedeutet Dienstrad-Leasing?

Tim Hanke: Der Fahrradmarkt boomt und bringt aktuell in Sachen Design, Technik und Elektronik eine Menge an Innovationen. Das Fahrrad der Träume kann da ganz schön teuer werden. Das Wunschfahrrad kann man nun günstiger über das SSP-JobRad-Portal beziehen. Der Vorteil steckt etwas im Detail, denn das JobRad-Leasing beinhaltet neben der eigentlichen steuerlichen Vergünstigung eine Vollkasko-Versicherung mit Mobilitätsgarantie. Das heißt, dass sich der große finanzielle Vorteil des JobRads durch den Vergleich zu Direktkaufpreis + separater Versicherung ergibt. Aus eigener Erfahrung empfehle ich tolle Räder zu versichern, denn leider kommen diese Schmuckstücke schnell mal weg.
Der Leasingvertrag dauert 36 Monate. SSP least das Rad bei der JobRad GmbH und überlässt dieses dem Mitarbeiter zur Nutzung. Eine Gehaltsumwandlung sorgt für die Leasingrate. Dadurch sinkt für drei Jahre das zu versteuernde Einkommen und auch die Sozialversicherungsbeiträge und Leistungen (z.B. in der Altersrente) um einen geringen Anteil. Nach Ablauf des Leasingvertrages erhält man von JobRad ein Übernahmeangebot und kann das Fahrrad dann privat übernehmen. Als Mitarbeiter hat man mit JobRad in der Regel nur 2 mal zu tun, zum ersten beim Leasingantrag und zum zweiten beim Übernahmeangebot. Alles andere läuft automatisch über die monatliche Gehaltsabrechnung.

Deine JobRad Erfahrung

Tim Hanke: Wenn neue Straßen das erste Mal nass werden, dann können diese ganz schön glatt sein. Bei meinem Sturz vor drei Monaten hat die JobRad-Versicherung die Reparaturkosten am Rahmen anstandlos übernommen. Die Versicherung übernimmt jeden Schaden, der die Mobilität einschränkt, also auch den Diebstahl. Mit Schönheitsfehlern, wie Schrammen nach einem selbstverursachten Sturz, muss man leider leben.

Unser SSP-JobRad-Portal kann über folgenden Link aufgerufen werden:
https://portal.jobrad.org/sspag/7VD9XtEsjb
Als Ansprechpartner steht Ihnen unser JobRad-Berater Tim Hanke gerne zur Verfügung.