Feierliche Wiedereröffnung | Saniertes denkmalgeschütztes Hochhaus der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln
Im April 2026 wurde das denkmalgeschützte Hochhaus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln nach umfassender Sanierung feierlich wiedereröffnet. Im modernisierten Hörsaal versammelten sich hierzu zahlreiche Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Planung, darunter Rektor Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Ministerin Ina Brandes, Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger, Kanzler Karsten Gerlof, Dekan Professor Dr. Ulrich W. Thonemann, Vertreter:innen des Denkmalschutzes der Stadt Köln sowie das SSP-Team vertreten durch die Architekten Thomas Schmidt, Markus Wessels, Christoph Nowakowski und David Vieth sowie SSP-Vorstand und Architekt Guido Handschmann.
„Die doppelte Chance. Der beste Baustoff ist der Bestand. – Dieser Planungsansatz wurde beim aktuellen Bauvorhaben „Sanierung WiSo-Fakultät der Universität zu Köln“ maximal umgesetzt.“, so Thomas Schmidt, Architekt BDA, SSP AG.
Das 1960 nach Plänen von Wilhelm Riphahn errichtete Ensemble aus Hochhaus und Flachbau gilt als bedeutender Zeitzeuge der Nachkriegsmoderne und wurde 1967 mit dem Kölner Architekturpreis ausgezeichnet. Ziel der Sanierung war es, die denkmalgeschützte Substanz weitestgehend zu erhalten und zugleich ein zukunftsfähiges Lehr-, Lern- und Arbeitsumfeld zu schaffen.
Im ersten Bauabschnitt wurde die Hochhausscheibe einschließlich des zentralen Hörsaals umfassend modernisiert. Neben der Wiederherstellung der Betriebssicherheit unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Vorgaben lag ein Schwerpunkt auf der Integration zeitgemäßer Gebäude-, Medien- und Sicherheitstechnik. Ergänzend tragen energetische Maßnahmen wesentlich zu einem nachhaltigen Gebäudebetrieb bei.
Auch im Innenraum wurde das Gebäude behutsam weiterentwickelt: optimierte Raumstrukturen, moderne Arbeitsplätze sowie die Neugestaltung des Hörsaals schaffen heute hochwertige Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung.
Mit der Wiedereröffnung erhält die Fakultät ihren prägenden Standort in zeitgemäßer Form zurück. Die Sanierung ist Teil des Masterplans 2030 der Universität zu Köln. In einem weiteren Bauabschnitt wird die Sanierung der Flachbauten des Ensembles fortgeführt.
Die behutsame Transformation des Bestandes sichert die architektonische Qualität des Ensembles und schafft zugleich einen zukunftsfähigen Ort für Forschung und Lehre.














