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Sanierung und Erweiterung der Von-Zumbusch-Gesamtschule

Umnutzung und Erweiterung der Von-Zumbusch Haupt- und Realschule Herzebrock-Clarholz in einen modernen Gesamtschulstandort

Bauherr

Gemeinde Herzebrock-Clarholz

Ort

, Herzebrock-Clarholz

Leistungen

Integrale Planung

    • Architektur
    • Gebäudetechnik
    • Tragwerksplanung
    • Brandschutz
    • Baupysik
    • Freiraumplanung

Im Rahmen einer europaweiten VOF-Auslobung im Jahre 2015 erhielt SSP den Zuschlag über die Gesamtplanung zur Sanierung und Erweiterung der Von Zumbusch Gesamtschule durch die Gemeinde Herzebrock Clarholz. Aufgabe ist es aus der vorhandenen Haupt- und Realschule einen modernen Gesamtschulstandort zu entwickeln und ein festgeschriebenes Raumprogramm mit  rund 7.790 m² Nutzfläche effizient auf dem Grundstück unterzubringen. Da die Bestandsgebäude mit einer Nutzfläche von ca. 5.590 m² nicht ausreichen müssen Erweiterungsflächen in Form eines An/- oder Neubaus geschaffen werden.

Das Entwurfskonzept des integralen Planungsteams von SSP sieht vor nicht nur den Komplex an die Anforderung höherer Schülerzahlen anzupassen, sondern auch zeitgemäße pädagogische Konzepte zu realisieren. Das pädagogische Konzept wurde im Vorfeld in Form von Workshops gemeinsam mit Nutzer und Gemeinde erarbeitet und erste mögliche Varianten zur Umsetzung entwickelt.

Mit einer Nutzfläche von ca. 5.590 m² gibt der Bestand auch in Zukunft die Gebäudekonfiguration vor. Die notwendige Erweiterungsfläche wird durch einen solitären Neubaukörper, mit einer Nutzfläche von ca. 2.200 m², realisiert und erhöht damit die Gesamtnutzfläche auf die im Raumprogramm geforderten 7.790 m².

Der Leitgedanke des Neubauentwurfs ist es, vor dem Hintergrund des Wissensaustauschs, die Kommunikation innerhalb des Gebäudes und auch zwischen Gebäude und Außenraum zu fördern. Dies gelingt durch die Anordnung eines kommunikativen Forums. Der zwei geschossige Forumsbereich agiert dabei als vertikale Verbindung zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss und beinhaltet fachübergreifende Räumlichkeiten zur Clusterbildung, als Schüleraufenthalt und Mehrzweckraum. Frei angelegte Sitzflächen laden zum Verweilen ein und die offene Galerie fördert die Kommunikation und bildet das Selbstlernzentrum.

Durch die kompakte Bauweise des Neubaus, die ein Atrium über dem Forum mit einschließt, wird ein günstiges Verhältnis zwischen Gebäudevolumen und Hüllfläche erreicht. Die Wärmeverluste des Gebäudes können dadurch bereits im Vorfeld deutlich reduziert werden. In Kombination mit einem erhöhten Dämmstandard des Gebäudes und einer größtmöglichen Luftdichtheit kann der geforderte Wärmedämmstandard der EnEV voraussichtlich unterschritten werden.

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