Gesamtschule Krefeld-Oppum

Erweiterung und Umbau Gesamtschule Krefeld-Oppum

Bauherr

Stadt Krefeld, Zentrales Gebäudemanagement

Ort

Schmiedestraße 90, Krefeld-Oppum

Leistungen

Integrale Planung

  • Architektur
  • Gebäudetechnik
  • Tragwerksplanung
  • Brandschutz
  • Bauphysik
  • Freiraumplanung

Im Rahmen einer europaweiten VOF-Auslobung im Jahre 2016 erhielt SSP den Zuschlag über die Generalplanung zur Sanierung und Erweiterung der Gesamtschule Krefeld-Oppum durch das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Krefeld.

Gegenstand der anspruchsvollen Bauaufgabe ist die Erweiterung des bestehenden Schulkomplexes von 3- auf 5-Zügigkeit. Die Maßnahmen beinhalten die Planung von funktionalen Neubauten sowie Umbau und Teilsanierung des teils denkmalwerten Bestandsgebäudeensembles mit Abbruch einiger veralteter Baukörper zur klaren Organisation des Schulgeländes.

Das Entwurfskonzept des integralen Planungsteams von SSP sieht vor, die Gebäudestruktur der Bestandsbauten kaum zu verändern, während die Erweiterungsbauten das Schulgelände städtebaulich einfassen und somit das Ensemble definieren.

Bestandsgebäude A wird als wesentliche Elemente eine Turnhalle mit Umkleiden und Duschen, das Lehrerzimmer und Teile der Verwaltungsräume, Hauswirtschaftsräume sowie Unterrichtsräume aufnehmen.
In Bestandsgebäude B werden die naturwissenschaftlichen Räume und weitere Unterrichtsräume untergebracht.
Neben dem Bestandsgebäude C, das im Zuge der Maßnahme saniert wird, entsteht als einladender, eingeschossiger Holzbau ein Gebäude für Werkunterricht einschließlich einer Schüler-WC-Anlage.

Der Neubau von Gebäude D enthält Unterrichtsräume der älteren Jahrgänge. Ferner nimmt er die Aula und Mensa mit Küche, Verwaltungsräume, das Selbstlernzentrum und die musisch-künstlerischen Unterrichtsräume auf. Der Neubau besteht aus einem dreigeschossigen, rechteckigen Gebäuderiegel und einem trapezförmigen, viergeschossigen Baukörper, der rechtwinklig zum Riegel angeordnet ist und den Abschluss zum Baugelände markiert. Der Neubaukörper bildet einerseits einen Gegenpol zum historischen Altbau und faßt gleichzeitig die Schulhofflächen auf angenehme Weise.

Der Baubeginn ist für den Herbst 2018 geplant.