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Realschule Altlünen

Schulneubau Realschule Altlünen

Bauherr

Stadt Lünen – ZGL, Zentrale Gebäudewirtschaft

Ort

Rudolph-Nagell-Str. 23, 44534 Lünen

Leistungen

Objektplanung

Der mit dem „Scharoun Preis-Lünen“ prämierte Entwurf, überzeugt im Besonderen durch die sensible städtebauliche Einfügung des Neubaukörpers in den gegebenen Kontext, der sich mit hoher Selbstverständlichkeit mit der umgebenen Bebauung und Freiräumen verzahnt. Durch die Weiternutzung des Bestandsgebäudes während der Bauzeit, konnte eine ansonsten erforderliche kostenintensive Interimslösung eingespart werden.

Die Gebäudefigur besteht aus drei klar strukturierten Gebäudeflügeln, die sich um eine zentrale Mitte gruppieren, die neben einem offenen Forumsbereich eine Vielzahl an Aufenthalts- und Selbstlernbereichen für die Schülerinnen und Schüler bietet. Neben der Repräsentationsfähigkeit durch einen offenen, hell gestalteten Eingangsbereich mit angrenzendem Foyer und Veranstaltungsbereich, besticht der Entwurf durch die transparenten und freundlich gestalteten Selbstlernbereiche im Obergeschoss, welche durch eine großzügige Öffnung oberhalb des Foyers, einen direkten Sichtbezug zum Erdgeschoss ermöglicht und den Schüler*innen so ein optimales Lern- und Erholungsumfeld bieten.

Im Hinblick auf pädagogisch moderne Clusterraumkonzepte, wird die klassische „Flur-Klassen“ Architektur durch ein klar gegliedertes Stützenraster aufgelöst. Durch die Auflösung der massiven Flurwand, wird eine flexible und zukunftsorientierte Grundrissbespielbarkeit möglich. Neben der einfachen Typologie des Klassenraums, stehen hier das inklusionsgerechte Lernen in verschiedenen Lern- und Pausenbereichen im Fokus. Der Flur wird somit nicht mehr nur als Erschließungsweg, sondern als Aufenthalt- und Lernzone wahrgenommen. Vervollständigt wird dieses Prinzip durch ein klares Farbkonzept, welches den Schüler*innen die Orientierung im Gebäude erleichtern und gleichzeitig zu einer angenehmeren Lern- und Arbeitsatmosphäre beitragen soll.

Die Vorhangfassade aus hellem Verblendmauerwerk, Bepflanzung vor der Südfassade sowie die vollflächige Dachbegrünung, verringern ein starkes Aufheizen in den Sommermonaten. Die Aktivierung der Speichermasse von Massivbauteilen, die Vermeidung von Verbundbaustoffen, der erhöhte Wärmeschutz im KFW40 Standard, die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie die Photovoltaikanlage sollen neue Standards für den modernen und nachhaltigen Schulbau setzen. Diese ökologischen Aspekte sind Inhalte aus dem hauseigene Label GreytoGreen, werden im Entwurf der neuen Realschule Altlünen angewendet und sinnvoll miteinander kombiniert.

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