Mikroapartments am Dortmunder U

Neubau – Mikroapartments am Dortmunder U

Bauherr

Ten Brinke Projektentwicklungs GmbH

Ort

Emil-Moog-Platz, 44137 Dortmund

Leistungen

Integrale Planung

  • Architektur
  • Tragwerksplanung
  • Freianlagen
  • Brandschutz

Im Rahmen eines städtebaulichen Qualifizierungsverfahrens mit vier teilnehmenden Architekturbüros, erhielt SSP über TenBrinke den Zuschlag zum Neubau von Mikroapartments am Dortmunder U.

Die städtebauliche Grundidee orientiert sich an der charakteristischen Dortmunder Blockstruktur. Das geplante Neubauprojekt richtet sich an den angrenzenden Gebäudefluchten aus und nimmt durch seine Staffelung die Gebäudehöhen der Nachbargebäude auf. Der Baukörper bildet sowohl öffentliche Freiräume als auch private Hofgärten aus. Diese werden durch begehbare Dachterrassen ergänzt.

Das Ordnungsprinzip ermöglicht eine effektive Erschließung mit klarer Orientierung und bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Module von bis zu 500 Mikroapartments bzw. Wohngemeinschaften nach Bedarf miteinander zu kombinieren.

Die Wohnungen werden durch differenzierte Gesellschaftsräume ergänzt und erhöhen zusammen mit dem zweigeschossigen Foyer und dem angegliederten Gastronomiebetrieb, Seminarbereich und der Bäckerei die Aufenthaltsqualitäten im und am Gebäude. Die Benno-Elkan-Allee wird zusätzlich durch Gewerbeflächen wie Kiosk, Copyshop und einer Fahrradwerkstatt im Sockelgeschoss belebt. Die über die Ritterstraße erschlossene eingeschossige Tiefgarage bietet Platz für 174 PKW-Stellplätze, eine großzügige Fahrradgarage und die notwendigen Technik- und Müllentsorgungsräume.

Darüber hinaus ermöglicht die Struktur eine effektive Drittverwendung, womit altengerechte Zweizimmerwohnungen oder Büro- und Verwaltungsnutzungen einfach zu realisieren sind.

Der Wohnungsbau orientiert sich mit seiner beigen und roten Klinkerfassade in seiner diametralen Wichtung an den farblichen und materiellen Kontext des Dortmunder U und dem Robert-Bosch-Berufskolleg und fungiert somit als Vermittler zwischen Kultur-, Bildungs- und Wohnbebauung. Die differenzierte Nutzung ist in der Fassade ablesbar. Die Grünfläche entlang der Benno-Elkan-Allee und die terrassierten Sitzstufen strukturieren den Eingangsbereich Nord und erzeugen einen spannenden Übergang zum öffentlichen Raum rund um das Dortmunder U.

Die grünen Höfe dienen als Rückzugsort für die Bewohner des Hauses und verbinden über die angegliederten Gesellschaftsräume die beiden Höfe gestalterisch sowie auch räumlich miteinander